Neurotango ist ein Begriff, der den Einsatz von Tango, einem traditionellen lateinamerikanischen Tanz, in Kombination mit neurowissenschaftlichen Ansätzen oder therapeutischen Anwendungen beschreibt. Im Zentrum steht der Gedanke, dass Tango, insbesondere durch seine intensiven körperlichen, emotionalen und sozialen Interaktionen, positive Effekte auf das Gehirn und das Nervensystem haben kann.
Hier sind einige mögliche Aspekte, die unter Neurotango fallen:
Tanztherapie: Tango kann in therapeutischen Kontexten eingesetzt werden, um Menschen mit neurologischen Erkrankungen (wie Parkinson, Alzheimer oder Schlaganfall) zu helfen. Der Tango erfordert Balance, Koordination und Partnerarbeit, was zu einer Verbesserung der motorischen Fähigkeiten führen kann.
Emotionale und soziale Aspekte: Tango ist ein Tanz, der stark auf die Verbindung und Interaktion mit einem Partner aufbaut. Diese soziale Komponente kann Menschen helfen, Gefühle wie Einsamkeit zu überwinden und positive emotionale Erlebnisse zu fördern, die das Gehirn stimulieren.
Neurowissenschaftliche Forschung: Es gibt Studien, die die Auswirkungen von Tanz auf das Gehirn untersuchen. Tango und andere Tänze könnten neuroplastische Prozesse fördern, die Gedächtnis, motorische Kontrolle und emotionale Regulation verbessern.
Der Begriff „Neurotango“ könnte also auf innovative Forschungsansätze und Therapieformen hinweisen, die das Potenzial des Tango zur Unterstützung der Gehirngesundheit und neurologischen Rehabilitation nutzen.
Verbesserungen können können bei folgenden Symptomen eintreten:
Benannt nach dem britischen Arzt James Parkinson ist Morbus Pakinson eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Allein in Deutschland sind etwa 300.000 Menschen betroffen. die genauen Auslöser der unheilbaren Krankheit sind trotz intensiver Forschungen bis heute unbekannt. Fest steht, dass die Gehirnzellen nicht mehr in der Lage sind, dpomin herzustellen. Dopamin ist ein Botenstoff, der an Weiterleitung von Informationen im Gehirn notwendig. Fehlt das Dopamin, dann entstehen die bereits genannten Beschwerden.
Symptome
:Rigor (Muskelsteifheit)
Tremor (Zittern, SchüttelnPosturale Instababilität (verminderte Aufrecherhaltung des Körpers)
Neben den Kardinalsymptomen können weitere Begleitsymptome auftreten, unter anderem:
Verminderung des Geruchssinnes
Missempfindungen
Schmerzen, besonders an Gelenken und Muskeln
Blasenstörungen
Verdauungsstörungen, Verstopfungen
Sexuelle Störungen
Depressionen, psychische veränderungen
Sinnestäuschungen, Halluzinationen
Schlafstörungen
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Behanslung erfolgt heut evorwiegend durch die Gabe von Medikamenten , welche den Dopaminspiegel im Gehirn erhöhen. Als wichtigsten Wirkstoff gilt hier L-Dopa (Levodopa). Da nach mehrjähriger Einnahme von L-Dopa verstärkt Nebenwirkungen wie unwillkürliche Bewegungen (Dyskenesen) auftreten können, empfiehlt man besonders, bei jüngeren Patienten die Gabe von Präparaten, welche die Wirkung von Dopamin nachahmen (Dopaminagonisten) oder den Abbau des Nervenbotenstoffes verlangsamen (MAO-Hemmer).
Akupunktur
Die Akupunktur ist eines der ältesten Heilverfahren der Menschheitsgeschichte. Sie wurde bereits vor mehr als 4000 Jahren in China angewender. Wir wissen heute dass akupunktur eine Reflextherapie ist, die über bestimmte Akupunkturpunkte Störungen oder Symptome an den zugehörigen Organen beeinflussen kann.
Akupunktur bei Parkinson
Patienten und Akupunkteure berichteten bereits seit langer Zeit über die Behandlung von Parkinson mit klassischer Akupunktur. Neue klinische Studien zeigen, dass Akupunkturbehandlungen bei Parkinson tatsächlich sinnvoll und besonders bei frühzeitiger Anwendung hilfreich sein können.
Ohrakupunktur
In den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte der französische Arzt Dr. Paul Nogier, dass sich in der Ohrmuschel Akupunkturpunkte befinden, die mit dem gesamten Organismus in Verbindung stehen. Er entwickelte die Ohrakupunktur, die er Aurikulotherapie nannte. Zunächst behandelte Dr. Nogier mit herkömmlichen Akupunkturnadeln. Die Stimmulation der Akupunkturpunkte am Ohr löst einen sofortigen Impuls ein entsprechenden Hirnnerven aus, hier handelt es sich um die sogenannte Neurostimmulation.
Akupunkturpunkte am Ohr
Implantat-Akupunktur (Neurostimmulation)
Die moderne Implantat-Akupunktur ist eine Form der Ohrakupunktur. Anstatt der kurzfristigen Anwendung von klassischen Akupunkturnadeln oder Dauernadeln werden winzige Implantatnadeln an den bekannten Reflexpunkten gesetzt. Die Nadel wächst nach 1-2 Tagen völlig unsichtbar in die Ohrmuschel ein und muss nicht wieder entfernt werden. Dadurch sollen die Reflexpunkte permanent stimuliert werden. Die verwendeten Akupunktur-Implantate haben in etwa die Größe einer Stecknadelspitze. Sie bestehen aus medizinischem Reintitan und sind hochverträglich. Als Alternative zu Dauerimplantaten aus Titan können Templantate eingesetzt werden. Diese Nadeln bestehen aus einem synthetischen organischen Material auf Glucose-Milchsäurebasis und sind auflösbar.
Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson
Beeits im Jahr 2002 wurde bei Parkinsonpatienten nach der Behandlung mit Implantat-Akupunktur eine aufgeschlüsselte Analyse (UPDRS) durchgeführt. In einer Beobachtungsphase von 5 – 25 Wochen zeigten viele Patienten nach der Implantation eine Verbesserung der Lebensqualität (Meikamentenreduktion, Beweglichkeit, Allgemeinbefinden, Stimmungslage, Tremor, Stuhlgang). Mindestens 4 der 6 befragten Symptome wurden als gebessert eingeschätzt. Neueste Anwendungsbeobachtungen und Studien zu vergleichbaren Ergebnissen. Eine sozioökonomische Studie der Ruhr-Universität Bochum (2009) zeigte beispielsweise, dass oft Medikamente reduziert und daher auch die Behandlungskosten gesenkt weden können.
Setzen eines Implantates
Eine weitere Therapie ist der Neurotango. Eine Tanztherapie, die aus dem Tango Argentino hervorgegangen ist. Damit können insbesondere Dinge aus dem täglichen Leben verbessert werden.
Einen Beratungstermin können Sie unter der Tel.-Nr. 0234/530 80 80 oder per e-mail uwe.siebler@naturheilpraxis-siebler.de
In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, dass auch der Reiz einer Dauernadel zu kurz ist. Aus diesem Grund wurden Implantate entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine Neurostimmulation. Man unterscheidet zwischen Implantaten und Templantaten.
Implantate
Die Implantate bestehen aus Titan und verbleiben dauerhaft imOhr.
Templantate
Die Tempantate bestehen aus einem bioresorbierbaren Material, das vom Körper wieder abgebaut wird. Es gibt Templanate mit einer Verweildauer von 3 Monaten; 12 Monaten und 60 Monaten